"Faschistenmord" bei den Wiener Festwochen rüttelte auf
Eine eingeschworene Familie, die jedes Jahr einen rituellen Faschistenmord begeht, institutionell gebilligte Gewalt gegen Frauen und eine Protagonistin, die die heiligen Familienregeln hinterfragt: Der Stoff von Tiago Rodrigues' Stück "Catarina e a beleza de matar fascistas", hat es in sich. Wie dünn dabei die vierte Wand ist, zeigte sich am Mittwochabend in der Halle E des Museumsquartiers, wo das Lissabonner Teatro Nacional D. Maria II bei den Wiener Festwochen gastierte.
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