Unter dem Eindruck des verlorenen Krieges um die Konfliktregion Berg-Karabach hat das krisengeschüttelte Armenien ein neues Parlament gewählt. Sieben Monate nach den Kämpfen mit Aserbaidschan bildeten sich bei großer Hitze an den Wahllokalen in der armenischen Hauptstadt Eriwan am Sonntag teils lange Warteschlangen. Regierungschef Nikol Paschinjan will nach der vorgezogenen Parlamentswahl, die er unter dem Druck der Opposition angesetzt hatte, weiter regieren.