Finsternis und Federkleid: "Macbeth" an der Staatsoper
Die Augen gewöhnen sich bekanntlich rasch an die Dunkelheit. Und der Stern strahlt umso heller am schwarzen Firmament. Bei Barrie Koskys Inszenierung des "Macbeth", die am Donnerstagabend an der Wiener Staatsoper Premiere feierte, stimmen solche Volksweisheiten nur eingeschränkt: Die alles beherrschende Finsternis dieser monochromen Deutung der Verdi-Oper schließt auch das Leuchten einer Anna Netrebko oder eines Luca Salsi in die Schranken eines schmalen Lichtkegels.
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