hdgö-Schau über Rassenforschung zweier Wienerinnen in Polen
Im März 1942 machen sich zwei junge Wissenschafterinnen aus Wien in die NS-besetzte polnische Kleinstadt Tarnow auf, um dort lebende jüdische Familien "rassenkundlich" zu untersuchen. Sie erheben Daten, vermessen Körper und machen an die 2.000 Fotografien, um den "typischen Ostjuden" anthropologisch zu beschreiben. Das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) erzählt in "Der kalte Blick" ab Mittwoch dieses beklemmende Kapitel heimischer Wissenschafts- und Täterinnengeschichte.
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