Die Leiterin der Benin Dialogue Group, Barbara Plankensteiner, hat die Bedeutung der bei kolonialen Raubzügen erbeuteten Benin-Bronzen für die internationale Kulturgeschichte betont. Es sei bedauerlich, dass über die Werke immer nur als Raubkunst gesprochen werde. "In den momentanen Debatten fragt kaum jemand: Was sind das überhaupt für Kunstwerke? Und was erzählen sie uns eigentlich? Das würde man mit europäischen Kunstgegenständen nicht tun, auch wenn sie Raubkunst sind."
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