Australien macht gegen "EU-Impfstoffprotektionismus" mobil
Nach dem Lieferstopp von Corona-Impfstoff aus der EU will Australien gemeinsam mit anderen Ländern Druck auf Brüssel ausüben, um abgesprochene Dosen doch noch zu erhalten. Handelsminister Dan Tehan sagte am Dienstag dem Sender ABC, es handle sich um "Impf-Protektionismus". Er sei "unglaublich enttäuscht" über die Entscheidung Italiens, den Export von 250.000 Dosen des Vakzins von AstraZeneca zu blockieren. Es bestehe die Sorge, die EU könnte weitere Lieferungen zurückhalten.
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