Durch die Corona-Pandemie sind viele Arbeitsplätze verloren gegangen. Der Ausbau der Windkraft kann helfen, neue Arbeitsplätze nach Kärnten zu bringen. In den nächsten vier Jahren werden 19 Windräder in Kärnten errichtet. Diese werden Windstrom für zwölf Prozent der Kärntner Haushalte erzeugen. Viele Firmen aus der Region werden an der Errichtung der Windräder beteiligt sein. So auch das Vermessungsbüro Pöllinger aus Wolfsberg.
In Summe werden für die Umsetzung der Windparks in Kärnten 275 Personen auf den Windparkbaustellen arbeiten und weitere 25 Dauerarbeitsplätze für Wartung und Betrieb der Anlagen für viele Jahre geschaffen.
Wertschöpfung für Kärnten
Der Ausbau der Windkraft stärkt die Regionen und trägt zur positiven Entwicklung der Wirtschaft in Kärnten bei. Jedes Windrad benötigt bei der Errichtung 20 Personen. Läuft das Windrad, finden weitere zwei Personen für die gesamte Lebensdauer des Windrades eine Arbeitsstelle. Jedes Windrad löst darüber hinaus Investitionen von mehr als 5 Millionen Euro aus. 470.000 Euro fallen davon bei der Errichtung als regionale Wertschöpfung an. Weitere 3,6 Millionen Euro kommen darüber hinaus als Wertschöpfung durch Wartung und Betrieb über die Lebensdauer des Windkraftwerkes hinzu.
Erneuerbare Energiequellen sichern die Energieversorgung der Zukunft. In 20 Jahren muss die Energieversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt sein. Dies ist technisch machbar und je schneller der Umbau des Energiesystems passiert, desto stabiler und preiswerter wird die Energiebereitstellung sein. Bereits jetzt zählen die Windkraft und die Sonnenenergie zu den kostengünstigsten Technologien bei der Stromerzeugung.