Rock me, Amadeus: Langes "Zwischenspiel" in der Josefstadt
Mit einem langen, innigen Kuss wird die Geliebte verabschiedet, mit Wangenküsschen die Seelenfreundin begrüßt. Es handelt sich beide Male um dieselbe Person, nämlich um die Ehefrau des Küssers. Das ist der Schlüsselmoment in Peter Wittenbergs Inszenierung von Arthur Schnitzlers "Zwischenspiel", das am Donnerstagabend im Theater in der Josefstadt mit zweieinhalb Stunden doch recht lang geriet.
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