Die drei Städte Leoben, Bruck und Kapfenberg ziehen an einem Strang und starten mit einer obersteirischen Start-up-Offensive. Die östliche Obersteiermark soll dadurch eine gründungsfreundliche Region werden.

„Im Rahmen des Projektes ‚Start-up Cityregion‘ verfolgten die Städte das Ziel, die Neunutzung ihrer unbesetzten Handelsflächen unter einer Dachmarke zu etablieren, Leerstände zu reduzieren und die Start-up-Szene in der Stadtregion zu fördern", sagte Regionalmanager Jochen Werderitsch, der das Projekt im Auftrag der Städte begleitete.

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108 Leerstände wurden im Zuge des Projektes hinsichtlich Größe, Lage, Ausstattung und Ähnlichem analysiert. Gleichzeitig äußerten Start-ups ihre Bedürfnisse und Mietvorstellungen. Um nun sowohl Eigentümer als auch Gründer zusammenzuführen, entwickelte das Regionalmanagement gemeinsam mit dem Planungsbüro Kampus und Rabel&Partner ein Förder- und Kooperationsmodell. In den kommenden Monaten wird eine Koordinationsstelle eingerichtet, die bei der AREA m styria angesiedelt ist und als Fortsetzung von Start-up Cityregion das Projekt unter dem Titel GründerRaum³ verwalten wird. Dafür können bereits heuer Pilotprojekte eingereicht und über das neue Landesregionalentwicklungsgesetz gefördert werden.

Start-up Cityregion wurde über den EFRE-Fonds und das Regionalressort des Landes Steiermark finanziert.