Es ist ein Abend, der zeitgenössischer nicht sein könnte, auch wenn die Vorlage beinahe 300 Jahre alt ist: Der "Ariodante" ist bei den Salzburger Pfingstfestspielen am Freitagabend als fulminantes Psychogramm heutiger Charaktere umjubelt worden. Verantwortlich dafür ist einerseits Christof Loys höchstdifferenzierte Inszenierung des Händel-Werks und andererseits Hausherrin Cecilia Bartoli.
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