"Eine solche Ausstellung hat Österreich noch nie gesehen. Jungnickel in dieser Dichte ist einmalig." Wenn Erich Mair, beeideter und zertifizierter Sachverständiger für klassische Malerei, von Ludwig Heinrich Jungnickel, dem bekannten und begnadeten Tierdarsteller spricht, beginnen seine Augen zu leuchten. Und wie immer, wenn der Osttiroler etwas organisiert, wird auch im großen Stil geholfen. Gemeinsam mit der Kleinen Zeitung, der Villacher Brauerei und der Stadt gibt es ab dem 18. November eine große Verkaufsausstellung im KunsthausSudhaus, deren Erlös dem Verein Kärntner in Not zugute kommt.
"Der Erfolg der vorangegangenen Veranstaltungen war so groß, dass ich es noch einmal versuchen möchte", sagt Mair, der bereits mit zwei "Kunstreisen" geholfen hat. Gemeinsam mit Peter Weber, dem Großneffen des Künstlers, und dem Galeristen Willi Magnet wurden dieses Mal rund 240 Exponate von Jungnickel zusammen getragen. "Es wird eine wunderbare Schau seines Könnens und es wird für jede Brieftasche etwas Passendes dabei sein", versichert Mair. Er selbst hat auch etliche Exponate aus seinem privaten Depot beigesteuert. "Sie zu horten bringt mir nichts. Da ist mir lieber, sie helfen jemandem", sagt er.
Etliche Bilder werden schon ab 40 Euro zu haben sein – die großformatigen Werke können gut 70.000 Euro kosten. Die Versteigerung von 40 speziellen Exponaten findet am 8. Dezember im KunsthausSudhaus statt.