Diese sogenannte Übersterblichkeit mache die massiven Auswirkungen der Hitzewelle deutlich, die aber nicht an die für Frankreich traumatische Hitzewelle von 2003 mit rund 15.000 Toten heranreichten. Besonders betroffen waren den Angaben nach ältere Menschen ab 75 Jahren, auf die zwei Drittel der zusätzlichen Todesfälle entfielen. Den stärksten Anstieg der Zahl der Todesfälle gab es mit einem Plus von 81,2 Prozent im Großraum Paris, zu den ebenfalls besonders betroffenen Landstrichen gehörte auch die an Deutschland angrenzende Region Grand-Est.

Infolge der Hitzewelle von 2003 hat Frankreich die Gesundheitsprävention bei Hitzeperioden massiv ausgebaut. Nach älteren Menschen wird besonders geschaut, insbesondere wenn sie alleine zu Hause wohnen. Die Städte treffen zusätzliche Maßnahmen, etwa in dem sie Räumlichkeiten zur Abkühlung für die Bevölkerung öffnen.