Mit 27. Juli startet das Land Kärnten die Sanierung der Raderbrücke in Bad St. Leonhard. Die Fahrbahn auf der Brücke an der Obdacher Straße (B 78) weist erhebliche Schäden auf. Außerdem stößt das Bauwerk aufgrund der intensiven Nutzung durch Schwertransporte auch statisch an seine Grenzen. Eine Fahrbahnsetzung im Kurvenbereich stellt zudem vor allem für Lastkraftwagen ein Sicherheitsrisiko dar. Instandgesetzt wird wegen ihres schlechten Zustandes auch die angebaute Radwegbrücke sowie der Freilandabschnitt des Lavantradweges (R 10) zwischen der Tilzkurve und der Raderbrücke.

„Mit den Arbeiten erhöhen wir die Verkehrssicherheit, verbessern die Tragfähigkeit der Brücke und sichern die Infrastruktur für den Straßen- und Radverkehr langfristig ab“, teilt Landeshauptmann-Stellvertreter und Straßenbaureferent Martin Gruber (ÖVP) mit. Für das Bauvorhaben werden aus dem Straßenbaureferat des Landes Kärnten 800.000 Euro bereitgestellt.

Auch Radwegbrücke wird erneuert

Im Zuge der Bauarbeiten werden der Fahrbahnbelag, die Brückenabdichtung, beschädigte Randbalken und die bestehende Radwegkonstruktion erneuert. Zudem wird die Brücke statisch verstärkt, die Entwässerung modernisiert und ein neuer Schutzbelag aufgebracht. Der rund 200 Meter lange Straßenabschnitt erhält eine neue Asphaltschicht, die Brückenanschlüsse werden angepasst, die Leitschienen erneuert sowie Schäden am Natursteinmauerwerk und an den Betonflächen saniert. Auch die Radwegbrücke erhält einen neuen Belag aus glasfaserverstärkten Kunststoffprofilen sowie ein neues Stahlgeländer. Zusätzlich wird der Korrosionsschutz der Stahlkonstruktion erneuert. Der angrenzende Abschnitt des Lavantradweges wird generalsaniert und mit einer neuen Asphalttragschicht versehen. Ein Teil des beim Abfräsen anfallenden Asphaltmaterials wird dabei wiederverwendet.

Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) zeichnet als zuständiger Referent für die Landesstraßen verantwortlich
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) zeichnet als zuständiger Referent für die Landesstraßen verantwortlich © KK/Martin Steinthaler

„Wir nehmen hier ein für die Region besonders wichtiges Projekt in Angriff. Die Obdacher Straße ist eine zentrale überregionale Verbindung zwischen der steirischen Landesgrenze am Obdacher Sattel und der Packer Straße in Twimberg. Als wichtige Transit- und Pendlerroute verbindet sie die Bezirke Murtal und Wolfsberg. Eine Investition wie diese ist deshalb umso wichtiger, denn sie kommt nicht nur der Verkehrssicherheit, sondern auch der Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort zugute“, betont Gruber. Die Arbeiten werden unter Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs halbseitig und mittels Ampelregelung durchgeführt. Die Gesamtfertigstellung ist für Ende September geplant.