Am Freitagvormittag wurden die Feuerwehren Weißenbach bei Haus, Haus, Aigen und Ruperting zu einem Waldbrand im Bereich der Grafenbergalm alarmiert. Nach einem heftigen Gewitter in der Nacht dürfte ein Blitzschlag den Brand ausgelöst haben. Die Besatzung eines Hubschraubers habe die Rauchentwicklung zufällig bemerkt und Alarm geschlagen.

„Derzeit ist der Brand unter Kontrolle, es findet keine Ausbreitung mehr statt“, informiert Christoph Schlüßlmayr, Sprecher des Bereichsfeuerwehrverbands Liezen am Freitagnachmittag. Es seien zum Glück nur zwei kleine Flächen von insgesamt 40 Quadratmetern betroffen gewesen, Menschen waren keine in Gefahr.

Vier Hubschrauber im Einsatz

Per Hubschrauber wurden die Feuerwehrkräfte zur Brandbekämpfung in das Gebiet um die Grafenbergalm geflogen. Zwei AW169 „Lion“ Hubschrauber des Bundesheeres und zwei Polizeihubschrauber waren im Einsatz und unterstützten die Feuerwehr auch mit Wasserabwürfen aus der Luft.

Ebenso war die FF Zauchen mit einer Drohne vor Ort und versorgte die Einsatzleitung mit aktuellen Luftbildern. Schlüßlmayr geht davon aus, dass bis zum Abend „Brand aus“ gegeben werden könne, insgesamt seien rund 50 Kameraden im Einsatz gewesen.

Weiterer Waldbrand in Weng

Ein Waldbrand forderte am Freitag auch die Feuerwehren Weng, Admont und Frauenberg. In der Nähe der Forchneralm im Bereich des Geierriegels war ein Baum nach einem Blitzschlag in Brand geraten. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehrkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf den umliegenden Wald verhindert werden.

Am frühen Freitagnachmittag konnte Schlüßlmayr zufolge bereits „Brand aus“ gegeben werden. Unterstützt wurde die Feuerwehr von der Bergrettung, auch die Polizei war im Einsatz. Zur Sicherheit habe die Feuerwehr das Lösch- und Schlauchmaterial vor Ort gelassen, am Samstag werde das Gebiet dann nochmals kontrolliert.