Kärntner Chef der Richtervereinigung erklärt, warum im Herbst die Gerichtssäle leer bleiben werden und kündigt „weitere Maßnahmen“ an.
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Richter und Staatsanwälte in Österreich planen eine Protestwoche vom 12. bis 16. Oktober, um auf den akuten Personalmangel aufmerksam zu machen.
Es fehlen österreichweit 225 Planstellen, was zu längeren Verfahren und Verzögerungen bei Gerichtsentscheidungen führt.
Während der Protestwoche werden keine Gerichtsverhandlungen stattfinden und keine Urteile gefällt, mit Ausnahme von dringenden Fällen.
Die Richtervereinigung kritisiert, dass im Doppelbudget der Regierung keine zusätzlichen Stellen vorgesehen sind, obwohl dies seit Jahren gefordert wird.
Der Protest soll nicht als Streik verstanden werden; es wird weiterhin gearbeitet, jedoch keine Verhandlungen geführt.
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