Wer in diesen Tagen die viel befahrene Abstimmungsstraße von Tschinowitsch in Richtung Maria Gail benutzt, dürfte überrascht sein. Die neuen Markierungen sind keine Fata Morgana, sondern der sichtbare Start jener Verkehrsberuhigung, die seit Monaten vorbereitet wird.
Ausgangspunkt für die aktuellen Veränderungen waren Beschwerden von Anrainerinnen und Anrainern über zu hohes Tempo, starken Pendlerverkehr und gefährliche Situationen für Fußgänger. Rund 3000 Fahrzeuge sind täglich auf der schmalen Verbindung unterwegs. Bei einem Bürgerforum wurden Lösungen diskutiert. Das Planungsbüro „Rosinak und Partner“ erarbeitete ein Konzept ohne größere bauliche Eingriffe.
Ausweichverkehr soll unattraktiv werden
Vorgesehen sind farbliche Bodenmarkierungen entlang der Strecke sowie Fahrbahnverengungen durch Poller. Sie sollen den Straßenraum schmäler wirken lassen, das Tempo senken und die Route für den Ausweichverkehr unattraktiver machen. Ein durchgehender Geh- oder Radweg ist wegen der engen Platzverhältnisse weiterhin nicht möglich.