Die Rettung konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Aufgrund der Verletzungen wurde eine Obduktion angeordnet, die das ganze Ausmaß zutage brachte. In Befragungen gab der 50-Jährige sexuelle Handlungen zu, sprach aber von einem Unfall und davon, dass seine Frau stark betrunken gewesen sei. Ob das stimmt, wird erst das chemisch-toxikologische Gutachten zeigen.
Gegen den Mann wird wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge ermittelt. Dafür würde ihm im Fall einer Verurteilung dasselbe Strafmaß wie bei Mord - zehn bis zu 20 Jahren oder eine lebenslange Haft - drohen. Derzeit ist aber erst das Ermittlungsverfahren im Gange.
(S E R V I C E - In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u. a. Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter: 0800-222-555, www.frauenhelpline.at; beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) unter www.aoef.at sowie beim Frauenhaus-Notruf unter 057722 und den Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217; Polizei-Notruf: 133 sowie in Oberösterreich beim Autonomen Frauenzentrum - Frauennotruf OÖ unter 0732/602200)