Die Westbahn könnte noch ab dem kommenden Fahrplanwechsel weiter nach Kärnten und bis nach Lienz in Osttirol vorstoßen. Das zeigen entsprechende Anmeldungen bei der Behörde Schienencontrol. Ob die Umsetzung wirklich erfolgt, besagen solcherlei Anmeldungen aber noch nicht – schon gar nicht, ob es wirklich schon Mitte Dezember so weit ist. Seit heurigem März fährt die Westbahn bereits bis zum südösterreichischen Bahnknoten Villach.
Das geschieht bisher über den Hauptbahnhof in Wien, Graz, die Koralmbahn und Klagenfurt könnte aber ab 13. Dezember auch ab Wien-West über Salzburg, die Tauernbahn und Spittal-Millstättersee erfolgen, zeigt eine Anmeldung. Dazu gibt es eine Anmeldung für Wien Hbf nach Lienz unter der Koralm über Klagenfurt, Villach und ebenso Spittal-Millstättersee nach Osttirol. Von Wien West könnte es ab Mitte Dezember auch nach Saalfelden gehen; zudem denkt die Westbahn einen Verkehr nach Budapest Kelenföld an, zeigt die Schienencontrol-Homepage.
Es geht auch um die Verfügbarkeit von Zügen
Den Verkehr von Villach weiter über Oberkärnten nach Lienz dachte Unternehmensgründer Hans Peter Haselsteiner vor Journalisten schon deutlich an, als er vor gut einem Jahr ankündigte, dass seine Gesellschaft auf das Befahren der neuen Koralmbahnstrecke brenne. Ein Sprecher der Westbahn bestätigte der APA am Dienstag das Ziel, die genannten Verbindungen umzusetzen. Er meinte aber auch, es sei offen bis derzeit nicht realistisch, dass der Plan bereits bis heurigem Dezember aufgehe. Thema ist stets auch die Verfügbarkeit von Zügen, mit der Bahnen europaweit kämpfen.