"Der Zusammenbruch ereignete sich inmitten einer kritischen Energiekrise, unter der das Land bereits schwer zu leiden hat", schrieb "Granma", die offizielle Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, auf der Plattform X. Vorrangig sei gemäß den Protokollen die Versorgung von Einrichtungen wie Krankenhäusern sicherzustellen, hieß es. Zu den Ursachen des erneuten Ausfalls machte die staatliche Stromgesellschaft UNE zunächst keine Angaben.

Die Regierung in Havanna macht die Sanktionen der USA für die anhaltenden Stromausfälle verantwortlich. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump im Jänner Ländern, die Öl nach Kuba exportieren, mit Strafzöllen gedroht. Das führte zu einem nahezu vollständigen Stopp der Lieferungen aus dem Ausland. Die Insel kann nur einen Teil ihres Ölbedarfs decken. Washington versucht mit verschiedenen Druckmaßnahmen, eine wirtschaftliche und politische Öffnung der Insel nach seinen Vorstellungen zu erzwingen.