Presserat rügt "Falter" für Glattauer-Interview vor Suizid
Der Presserat rügt den Falter für unzureichende Zurückhaltung bei der Berichterstattung über den assistierten Suizid von Niki Glattauer.
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Der Presserat kritisiert den "Falter" für die Veröffentlichung eines Interviews mit Niki Glattauer kurz vor dessen assistiertem Suizid.
Die Berichterstattung verfehlte die Zurückhaltung bei Suizidberichterstattung und hätte stärker auf Alternativen wie Palliativbetreuung eingehen können.
Leser und Hörer empfanden das Interview als reißerisch und als Anleitung zum Suizid, was zu Beschwerden beim Presserat führte.
Der "Falter" verteidigt die Berichterstattung als differenziert und informiert über medizinische Optionen und ethische Fragen.
Der Presserat fordert den "Falter" auf, freiwillig über den Ethikverstoß zu berichten und betont die Wichtigkeit, das Thema assistierter Suizid nicht zu tabuisieren.
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