Musik, Kulinarik und die Sehenswürdigkeiten der Region stehen beim Lipizzanerheimat-Musikwandertag im Mittelpunkt. Die vierte Ausgabe der Veranstaltung, die sich seit ihrer Premiere zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat, findet am Sonntag, dem 13. September 2026, statt. Auch dieses Jahr rechnen die Veranstalter mit hunderten Besuchern, die auf der Wanderstrecke von Bärnbach nach Köflach von verschiedenen Musikformationen bestens unterhalten werden.
„Wir wollen die Aushängeschilder der Lipizzanerheimat präsentieren und Einheimischen sowie Gästen die Möglichkeit geben, die Region und tolle Musikgruppen auf diese besondere Weise kennenzulernen“, sagt Bärnbachs Kulturstadtrat Andreas Albrecher. Der vom Schneiderwirt-Trio bekannte Musiker und Gastronom Markus Kern hat wieder zahlreiche Musikerinnen und Musiker rekrutiert, die auf der gesamten Wegstrecke für Stimmung sorgen werden.
Buntes Musikprogramm
Zur Eröffnung des Musikwandertags um 10 Uhr im Bärnbacher Stadtpark werden die Stadtkapelle Bärnbach und die Bergkapelle Oberdorf aufspielen. Die musikalische Begleitung auf der Wegstrecke übernehmen die Steirermusi, die Ondrucka, die Belgier Spitzbuam sowie die Band 5e samma. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wandern über Piber nach Köflach zum Kurpark Lipizzanerheimat, wo eine musikalische Reise auf sie wartet. Über den Heiligen Berg und die Hundertwasserkirche in Bärnbach geht es zurück in den Bärnbacher Stadtpark. Bei der Endstation rund um den Mosesbrunnen musizieren die Alpenoberkrainer, Helmut Hussler und Ligist 3.
Labestation im Lipizzanergestüt
Die Bürgermeister Jochen Bocksruker (Bärnbach) und Helmut Linhart (Köflach) freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die der Musikwandertag über die Gemeindegrenzen hinweg zusammenführt. Auch Gestütsleiter Erwin Movia hofft am 13. September auf „Kaiserwetter bei den Kaiserpferden“, denn im Lipizzanergestüt Piber wird eine Labestation eingerichtet. „Die Veranstaltung findet bewusst einen Tag nach dem Almabtrieb der Lipizzaner statt, da es unser Ziel ist, die Menschen von auswärts so lange wie möglich in unserer Heimat zu binden“, sagt Markus Kern.
Für alle, die nicht so gut zu Fuß sind, aber trotzdem die Musik und Schmankerl genießen möchten, wird ein Bummelzug zwischen den verschiedenen Stationen unterwegs sein. „Die Organisatoren schaffen es, die vielen schönen Seiten der Region zu verbinden und musikalisch in Szene zu setzen“, lobt Thomas Apfelthaler von der Erlebnisregion Graz die Initiative der Veranstalter. Um jeden Musikwandertag einzigartig zu gestalten, variieren Start und Ziel jedes Jahr.