EU-Kommissar Brunner verteidigt Geheimgespräche mit Taliban
Interview.
Die Wogen in Brüssel gehen hoch, weil die EU mit den radikalislamischen Taliban Gespräche führt. Der zuständige EU-Kommissar, Österreichs Magnus Brunner, verteidigt das Vorgehen.
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Die EU führt geheime Gespräche mit den Taliban, um über Abschiebungen nach Afghanistan zu verhandeln, erkennt das Regime jedoch nicht an.
EU-Kommissar Magnus Brunner verteidigt die Gespräche als notwendig, um die Situation in Afghanistan zu verbessern, trotz Kritik von SPÖ, Grünen und NGOs.
Das Treffen fand auf technischer Ebene statt, ohne offizielle EU-Politiker, und wurde von 20 EU-Staaten koordiniert.
Die EU strebt an, dass Afghanistan seine rechtlichen Verpflichtungen einhält und verurteilte Straftäter zurücknimmt, unter Einhaltung der Menschenrechte.
Brunner lehnt eine Verschärfung ab, die Familienabschiebungen ermöglicht, und betont, dass die Taliban nichts im Gegenzug von der EU erhalten haben.
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