Der Stradener, auch als „der Bodenbauer unter den Burgundermachern“ beschrieben, verbindet altes Wissen um natürliche Kreisläufe mit modernem Vinifizierungshandwerk. Seine Weine zeichnen sich herkunftstypisch durch starke Körper, feingliedrige Mineralität und lebendige Aromatik aus – Morillon, Weiß- und Grauburgunder vom Ried Buchberg (Steirischer Trüffelweinsieger) seien hier nur beispielhaft erwähnt. Seinen Ansatz „alles beginnt im Boden“ bekommt man hier buchstäblich im Glas serviert.

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Hier sorgt Terra Preta für Bodendurchlüftung sowie erhöhte Wasseraufnahmefähigkeit und unterstützt Pilzmyzel wie Kleinstlebewesen im Nährstofftransport. Oberirdisch übernehmen Zebu-Rinder den ersten Grünschnitt – ihr organischer Dünger nährt den gesamten Bodenorganismus und ist ein Mikrokosmos für Insekten aller Art. Als Nahrungsquelle für Vögel, Bestäuber und andere Nutztiere sorgt dies gemeinsam mit Komposttee für Resilienz wie Habitatstärkung im Weingarten.

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Das gekelterte Ergebnis kann man übrigens im Rahmen der (fast) jeden Samstag stattfindenden „WeinWiesnWanderung“ direkt am Rebstock verkosten! Denn diese gut zwei Stunden dauernde Infotour mit Biowinzer Edi Tropper führt über einen mystischen Kraftplatz und Weinproben inmitten malerischer Rebstöcke zurück ins Weingut. Dort angekommen weiß man, was „Weinbodyguards“ sind, welche Funktion Rosenstöcke haben und kann sich nun jenen feinen Tropfen widmen, die man sonst nur mittels Einladung ins Steirereck am Pogusch genießen kann. Und so endet dieser Tag mit einem Glas „Red Copper“ im Sonnenuntergang - einem auf der Maische gezogenen Grauburgunder. Denn das Leben.leben! geht weiter, der Kreislauf beginnt von vorn.

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