Die Sirenen heulten Donnerstagabend in Pirkhof, St. Stefan ob Stainz. Im Heizraum eines Wohnhauses schlug der Kohlenmonoxid-Melder Alarm.
Die Feuerwehren Pirkhof und Mooskirchen rückten aus. Bei der Erkundung konnte tatsächlich eine erhöhte Konzentration des gefährlichen Gases festgestellt werden. Die Feuerwehr begann sofort mit der Belüftung.
Pellets setzten Gas frei
Wies sich herausstellte, war der Pelletsbunker erst wenige Tage zuvor befüllt worden. Laut Feuerwehr können Pellets nach der Anlieferung Kohlenmonoxid (CO) freisetzen, was zu erhöhten Messwerten geführt hatte. Während des Einsatzes stiegen die CO-Werte immer wieder an.
Die Bewohner wurden sicherheitshalber für die Nacht evakuiert. Am nächsten Tag führten die Einsatzkräfte erneut Messungen durch. Im Wohnbereich war die Konzentration des Gases deutlich gesunken. Anders im Pelletsbunker: Dort wurden weiterhin erhöhte Werte festgestellt. Für Freitagabend ist eine weitere Kontrollmessung geplant. Das Ergebnis entscheidet, ob die Pellets entfernt werden müssen oder nicht, heißt es.