Sein erstes Buch über die Mugel, den Hausberg der Leobener und der Niklasdorfer, ging nach der Veröffentlichung vor fünf Jahren weg wie die warmen Semmeln. Wegen der anhaltenden Nachfrage hat sich Hans Mocharitsch, Obmann des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK), Sektion Leoben-Niklasdorf, entschlossen, ein Nachfolgebuch zu veröffentlichen.

Mittlerweile geht Mocharitschs Arbeit für das aktualisierte und deutlich erweiterte Buch in die Zielgerade: „Sportberge rund um Leoben“ wird es heißen und neben der Mugel nun auch das Himbergereck als beliebtes Wandergebiet mit den zahlreichen Wander- und Radwegen gekonnt ins Bild rücken.

Präsentation beim Bergfest

Das dann druckfrische Buch soll beim Bergfest auf der Mugel, das am 22. August um 10 Uhr startet, offiziell präsentiert werden, so Mocharitsch. Neben Live-Musik von „Gletscher Eis“, jeder Menge Grillspezialitäten und kühlen Getränken wird es auch eine Tombola geben.

Die erste Ausgabe des Buches betitelte sich „Die Mugel – unser Sportberg. 18 Wege zum Mugelschutzhaus“. Das erweiterte Buch beleuchtet auch die sechs vom ÖTK betreuten Wanderwege am Himbergereck und noch vieles mehr. „Es gliedert sich in vier Teile. Der erste Teil beschäftigt sich mit den Sport- und Wandermöglichkeiten sowohl auf die Mugel als auch auf das Himbergereck.“

Zwei Berge, viele Möglichkeiten

Der zweite Teil beleuchtet noch einmal speziell die Mugel und die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Bereich. Im dritten Abschnitt wird näher auf die Wander- und Radfahrwege auf das Himbergereck eingegangen. „Und im vierten Teil wird über die Aufgaben des alpinen Tourismusvereins ÖTK Sektion Leoben-Niklasdorf berichtet“, führt Mocharitsch aus.

Hans Mocharitsch, Obmann des Österreichischen Touristenklubs Sektion Leoben-Niklasdorf
Hans Mocharitsch, Obmann des Österreichischen Touristenklubs Sektion Leoben-Niklasdorf © KLZ / Andreas Schöberl-Negishi

Besonders hervorgehoben werden in diesem Abschnitt des neuen Buchs die unermüdliche Arbeit und das beherzte Engagement von Helmuth Breidler, dem Wegewart und Fotochronisten des ÖTK Sektion Leoben-Niklasdorf. Breidler besitzt einen unerschöpflichen Fundus an Fotomaterial über einen Zeitraum von vielen Jahren hinweg.

Bilder aus einem riesigen Fundus

Ohne dessen Bildmaterial wäre das Buch in dieser Form wohl kaum möglich. Dementsprechend möchte sich Mocharitsch bei ihm auch besonders herzlich für seine Unterstützung bedanken: „Seine wunderbaren Fotos aus allen Jahreszeiten sind in der Region und bei den Facebook-Nutzern bestens bekannt“, schwärmt Mocharitsch.

Unermüdlich als Wegewart und Fotograf im Einsatz: Helmuth Breidler
Unermüdlich als Wegewart und Fotograf im Einsatz: Helmuth Breidler © ÖTK Leoben-Niklasdorf

Weitere aktive Mitstreiter bei der Gestaltung und der Produktion des neuen Buches sind Christian Schmallegger und Rupert Pfeiffenberger, wie Mocharitsch ebenfalls hervorhebt. Ihm sei es ein Herzensanliegen, wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu bringen, dass Leoben nicht nur eine Universitäts-, Brau-, Handels- und Industriestadt ist.

„Einzigartig für eine mittelgroße Stadt“

„Denn Leoben ist in der Steiermark auch als Bergstadt bekannt. Und zwar deshalb, weil die Stadt in allen Himmelsrichtungen von Bergen umrandet ist“, so Mocharitsch. Alle diese Berge seien direkt vom Stadtzentrum beziehungsweise dem Hauptplatz zu Fuß erreichbar. „Das ist einzigartig für eine mittelgroße Stadt wie Leoben.“

Die Wege auf die Mugel beziehungsweise auf das Himbergereck werden vom ÖTK Sektion Leoben-Niklasdorf gewartet, markiert und beschildert. „In der neuen Ausgabe des Buches wird auf diese wichtige Tätigkeit näher eingegangen.“ Mocharitsch will die Berge samt den damit verbundenen Sport- und Freizeitmöglichkeiten bei den Studierenden der Montanuni bekannt machen.

Vielen sind die Berge nicht bekannt

Eine Mehrzahl der jungen Leute, die jedes Jahr an der Montanuni ein Studium aufnehmen, würden die Umgebung von Leoben und deren Berge gar nicht oder zumindest kaum kennen, bedauert Mocharitsch. „Es sind aber nicht nur Studierende, die noch nie auf der Mugel oder am Himbergereck waren.“ Man höre immer wieder von Bewohnern der Stadt Leoben und den umliegenden Gemeinden, die noch nie auf den beiden Bergen gewesen seien.

„Auch diesen Menschen sollen unsere Sportberge schmackhaft gemacht werden. Natürlich sind auch Besucher aus anderen Gegenden beziehungsweise aus ganz Österreich herzlich willkommen“, betont Mocharitsch.