Aus einem leerstehenden Schandfleck in Landskron soll schon bald etwas Neues entstehen. Der ehemalige Sparmarkt soll noch heuer abgerissen werden. Auf dem Areal plant die Bau- und Wohnungsgenossenschaft „Meine Heimat“ ein Wohnprojekt mit 28 Wohnungen.
6,2 Millionen Investition
Das Grundstück samt Gebäude darauf wurde bereits vor Jahren gekauft. Aus einem Wettbewerb ging das Architekturbüro Murero Bresciano aus Klagenfurt als Sieger hervor. Entstehen sollen auf vier Geschossen 19 Dreizimmerwohnungen und neun Zweizimmerwohnungen, dazu 32 Tiefgaragenplätze und Stellplätze im Freien. Alle Wohnungen erhalten großzügige Balkone und sind barrierefrei. Investiert werden 6,2 Millionen Euro. Prokurist Alfred Groyer: „Geheizt wird mit Fernwärme. Nachhaltig ist auch, dass bestehende Ressourcen und vorhandene Infrastruktur genutzt werden“.
Weitere Projekte in Villach geplant
Das geplante Projekt reiht sich in eine Fülle von neuen Projekten der Meine Heimat ein. An der Ecke Brauhausgasse und Nikolaigasse soll bald auf mehr als 3000 Quadratmetern neuer Wohnraum entstehen. In der Italiener Straße sind ebenfalls rund 60 Wohnungen geplant. Warten heißt es jedoch bei der Fortführung der Grünen Allee in Landskron beim ehemaligen Fußballplatz. Hier wird es noch bis mindestens 2030 dauern, bis dort Bagger anrollen. Für das Projekt gab es keine Förderzusagen vom Land.
Neben dem geförderten Wohnbau setzt die Meine Heimat verstärkt auf den Bau von Pflegeheimen, Bildungseinrichtungen und Kindertagesstätten. Vorstandsvorsitzender Helmut Kusternig sieht darin Vorteile für Gemeinden: „Wir bauen für die Gemeinde, die Gemeinde mietet an und muss nicht sofort große Summen aufbringen.“. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Bildungscampus in St. Jakob im Rosental, den die Meine Heimat mit Porr als Bietergemeinschaft um insgesamt 3,8 Millionen Euro umsetzt.