Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die Industrie, indem sie Daten in strategische Erfolgsfaktoren verwandelt und die Wettbewerbs­fähigkeit stärkt – bei Siemens passiert das mit viel Know-how aus der Steiermark. „In den kommenden Jahren wird KI schrittweise Effizienzsteigerungen liefern, die zu einem grundlegenden Wandel in der Produktion führen. Schlüsseltechnologien wie der digitale Zwilling, Industrial Foundation Models und KI-Agenten werden die Mensch-Maschine-Kollaboration neu definieren und adaptive Fertigungsstandorte ermöglichen“, so Herbert Tanner, der die Siemens-Niederlassungen Graz und Klagenfurt leitet.

Herbert Tanner, ­Leitung Siemens Graz und ­Klagenfurt
Herbert Tanner, ­Leitung Siemens Graz und ­Klagenfurt © Fotograf Photo Simonis Wien

In Graz wird ein großer Schwerpunkt auf die Softwareentwicklung für Industriekomponenten gelegt. Welche Potenziale KI und digitale Lösungen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette haben, demonstriert das Unternehmen gleich mit eigenem Einsatz. Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung und Nutzung von spezialisierten KI-Agenten wie dem „Eigen Engineering Agent“, der Ingenieure bei der Automatisierung unterstützt und Effizienzsteigerungen von bis zu 50 Prozent ermöglicht.

Robuste Sicherheitsstrategien notwendig

Durch den vermehrten Einsatz digitaler Lösungen steigt allerdings auch das Cyber­risiko. „Eine robuste Cybersicherheitsstrategie ist unerlässlich für eine erfolgreiche Digitalisierung. Bei uns basiert sie auf dem Prinzip ,Security by Design‘, bei dem Sicherheit von Anfang an in Produkte und Lösungen inte­griert wird“, so Tanner. „Die digitale Transformation wird nur mit gesicherten Daten und Systemen erfolgreich sein. Siemens geht das Thema ganzheitlich an – vom Schutz der eigenen Infrastruktur bis zur Entwicklung zukunftsweisender KI- und Cybersicherheitslösungen für unsere Kunden.“