Es geht rund in Pinggau. Baulich und verkehrstechnisch, denn ab Mitte Dezember 2026 soll ein Kreisverkehr die stark befahrenen Wechselbundesstraße (B54) und Steinamangerstraße (B63) miteinander verbinden. Die Kosten des Projekts, das sich derzeit in „Bauphase eins“ befindet, belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro.

„Der Kreisverkehr soll die Verkehrssituation an der Abfahrt von der B54 auf die B63 entschärfen und die Anbindung zum Badesee verbessern“, erklärt Bürgermeister Sebastian Wolf (ÖVP). „Der Bauleiter geht davon aus, dass der Kreisverkehr Ende Juli/Anfang August fertiggestellt sein wird. In der zweiten Bauphase werden dann die Anbindungen gemacht“, so Wolf. Weiters ist ein Fußgängerübergang zum Feuerwehrhaus und zu den Bushaltestellen geplant. Auch ein 1,1 Hektar großes Gewerbegebiet soll entstehen.

Umleitungsroute

Auf der Homepage der Marktgemeinde ist die aktuelle Streckenführung der Umleitung abrufbar. Während der ersten Bauphase wird der Verkehr im Bereich der Kreuzung B54 und B63 teilweise direkt an der Baustelle, die sich vor der Florianistation der FF Pinggau befindet, vorbeigeführt.

Dafür wurden provisorische Fahrspuren eingerichtet, sodass der Verkehrsfluss aufrechterhalten bleibt. Der Verkehr auf der B54 und der B63 wird in beiden Fahrtrichtungen über die Steinamangerstraße umgeleitet. Im Baustellenbereich gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h.

Unfall im Baustellenbereich

Kurz nachdem sie eingerichtet worden war, wurde die Baustelle jedoch für einen jungen Motorradfahrer zum Verhängnis. Der 22-Jährige dürfte die Hinweistafeln zu spät gesehen haben und kollidierte mit einer Betonleitwand. Bürgermeister Sebastian Wolf, der auch Mitglied der FF Pinggau ist, appelliert daher, die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Baustellenbereich einzuhalten, um weitere Vorfälle zu verhindern.