Ein Treffen mit den Vertretern aller Fanklubs hier, eine Buchpräsentation da. Ein Spitzenpolitiker, der sicherheitshalber noch mal höchstpersönlich Baba sagte und viel Glück wünschte – die obligatorischen gemeinsamen Fotos schaden mutmaßlich nicht. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass die ersten Tage der WM-Vorbereitung teilweise fast schon in Stress ausarteten, weil es gleichzeitig die letzten auf österreichischem Boden waren und es noch diverse Termine unterzubringen galt.
Achja, Fußball gespielt wurde auch noch. Bei der Generalprobe gegen Tunesien durfte man den Umgang mit unplanbaren Ereignissen üben. Auch bei der WM kann im letzten Moment ein Schlüsselspieler ausfallen oder ein Ausschluss den Matchplan beeinträchtigen. Besser das passiert im letzten Test als im Ernstfall. Die Reaktion auf die Rückschläge war sowieso aller Ehren wert.
Aus diesem Blickwinkel war dieser Test vermutlich sogar wertvoller, als wenn alles wie geschmiert gelaufen wäre. In Frühform präsentierte sich gerade die erste Garnitur noch nicht, aber das muss sie auch noch nicht sein. Den Feinschliff gibt es vor Ort in Kalifornien. Dort gibt es wahrscheinlich weniger Stress.