77 Unwettereinsätze registrierte die Landesleitzentrale von Sonntag auf Montag. Lokal heftige Gewitter wie jenes in Mautern, bei dem der Tierpark evakuiert werden musste, werden zu Wochenbeginn nicht mehr erwartet. Ganz ausschließen kann man sie freilich nicht. Am Nachmittag dürfte es immer wieder regnen, die Höchsttemperaturen werden 23 Grad Celsius meist nicht übersteigen. Köflach war zu Mittag mit 23,4 Grad der steirische „Hot-Spot“.
In der Nacht auf Dienstag lässt der Regen nach. Wo sich die Wolken verziehen, kann es bis tagsüber 27 Grad C geben. „Ein trockener Tag mit einigen Sonnenstunden“, sagt Meteorologe Martin Kulmer mit Blick auf die Modelle.
Deutlich kühler wird es am Mittwoch, in der westlichen Obersteiermark ist Regen angesagt, so die Geosphere-Prognose. Sommerlich wird es am Feiertag (Donnerstag) mit Temperaturen um die 26 Grad in vielen Bezirken. Schauer werden, so die UWZ-Prognose, erst am Abend in der Obersteiermark niedergehen. „Der Freitag wird eher nass“, ergänzt Martin Kulmer (Geosphere).
Die Prognosen fürs Wochenende sind noch mit vielen Fragezeichen versehen. Es könnte sich Hochdruckeinfluss breitmachen, lautet eine Möglichkeit.
Mai 2026 im Rückspiegel war der Monat der Sonnigste seit 2011. Bundesweit wurden um 26 Prozent mehr Sonnenstunden registriert als im Klimamittel 1991 bis 2020. Im Mai 2011, dem Sonnigsten der Messgeschichte, waren es 34 Prozent. Der Mai 2026 landete in dieser Kategorie auf Platz fünf. Besonders hohe Abweichungen gab es in Vorarlberg, in Tirol nördlich des Inns und in höheren Lagen, in Salzburg nördlich der Salzach, in Oberösterreich, im westlichen Niederösterreich und in weiten Teilen der Steiermark. In diesen Regionen erreichten die Anomalien 25 bis 50 Prozent.