Durchbruch bei Gleichstellung nun auch bei Pfadfindern in Italien
Ein Mann aus Friaul-Julisch Venetien sorgte mit seiner zivilen Partnerschaft dafür, dass Italiens Pfadfinder-Erzieher nun auch offiziell LGBTQIA+ sein dürfen.
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Ein Mann aus Friaul-Julisch Venetien hat durch seine zivile Partnerschaft erreicht, dass LGBTQIA+-Personen offiziell Pfadfinder-Erzieher in Italien sein dürfen.
Die Änderung der Regeln der italienischen Pfadfinder erfolgte aufgrund eines Vorfalls mit einem Mann, der in einer Pfadfindergruppe in Staranzano aktiv ist.
Der Pfarrer des Ortes äußerte sich kritisch, da es keine offizielle Erlaubnis der katholischen Pfadfinder für homosexuelle Personen gab, pädagogisch mit Kindern zu arbeiten.
Eine Direktive des italienischen Pfadfinderverbandes „Agesci“ erlaubt nun, dass die Leiter der jeweiligen Gruppe entscheiden, wer ein guter Erzieher ist.
Nach vier Jahren Diskussion hat der Generalrat der italienischen Pfadfinder 2022 beschlossen, LGBTQIA+-Personen offiziell als Gruppenleiter zuzulassen.
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