In Villach ist am Samstag der älteste österreichische Leichtathletik-Rekord gefallen. Die weibliche 4x400-m-Nationalstaffel lief in der Besetzung Lena Pressler, Helen Vogel, Caroline Bredlinger und Anja Dauhy in 3:32,71 Min. um 1,71 Sek. schneller als die bisherigen Rekordhalterinnen im Jahr 1976. Die von Christian Taylor betreute Equipe verbesserte damit ohne die an Wadenproblemen laborierende Susanne Gogl-Walli ihre Chance auf ein Ticket für die EM im August in Birmingham.
Nur die 16 besten Staffeln dürfen dann antreten, die besten zwei Zeiten jedes Landes sind ausschlaggebend. Daher will die ÖLV-Crew am 7. Juni in Regensburg nachlegen. Zuletzt war eine rot-weiß-rote Frauenstaffel 1971 in Helsinki in einem EM-Feld. In ein solches möchte auch die 4x100-m-Frauenstaffel, auch diese markierte in Villach ÖLV-Rekord. In 43,77 Sek. waren Patricia Brunninger, Magdalena Lindner, Karin Strametz und Isabel Posch 7/100 schneller als bei der EM 2024. Bei den nächsten Rennen soll auch Bob-Olympiateilnehmerin Christania Williams antreten, die als Sprinterin 2016 Olympia-Silber mit Jamaikas 100m-Staffel gewonnen hat.