Messner trifft Mozart! Fußballtrainer Gernot Messner, aktuell nach dem Rauswurf bei den Profis als Interimstrainer wieder bei der U21 von GSC Zürich beschäftigt, ist auch großer Eishockeyfan. So wohnte er den ersten zwei WM-Spielen bei, ehe unter der Woche wieder Training mit Zürichs Junioren ansteht. Dabei traf er auch seine Landsmänner, die WM für WM als Mozarts auf der Tribüne die Blicke auf sich ziehen: Gerhard Petschar und Christoph Scheidenberger. „Das ist schon meine 27. WM, bei der ich bin. Egal ob A- oder B-WM, ich war dabei“, erzählt der Villacher Petschar. „Vor ca. 20 Jahren haben wir angefangen, uns Mozart-Kostüme auszuborgen und das ist irgendwie immer weitergegangen und zu einem Sinnbild für die österreichischen Fans geworden“, ist Petschar, der mit einer zehnköpfigen Gruppe in die Schweiz gereist ist, stolz. Apropos Fußball: „Wir schauen uns hier auch Fußball an, versuchen das immer zu verbinden.“

So sehr Eishockey-Anhänger oft beteuern, sich von Fußballfans ein wenig zu differenzieren, ließ das Bundesliga-Finale in der österreichischen Heimat viele Eishockey-Schlachtenbummler in Zürich nicht kalt. Weil neben Kärntnern und Vorarlbergern vor allem Oberösterreicher in der Schweiz anzutreffen sind, war der Meisterkampf des LASK Thema: In der Fanzone, der glamourösen Einkaufsmeile in der Bahnhofstraße, aber auch der Lokalmeile am malerischen Zürichsee, wo die rot-weiß-roten Anhänger ob des fanfreundlichen Spieltermins gegen Ungarn erstmals bei Sonnenschein richtig in die Stadt eintauchten. „Gut, dass wir mit Spielbeginn wissen, wer bei den Kickern Meister wird“, stöhnte ein Linzer Anhänger.