"Mythen des Alltags" als kollektive Therapiestunde
Mit "3000 Einzelteile" hat der Ungar Ádám Császi jüngst am Akademietheater anhand einer Auseinandersetzung mit fiktiven Biografien von Rom:nja eine bitterböse Satire auf "authentisches Betroffenheitstheater" realisiert. Völlig ernst gemeint ist hingegen die Festwochen-Koproduktion "Mythen des Alltags" im Volkstheater, die am Samstag ihre Uraufführung feierte. Im Zentrum des Stücks des schwedischen Regisseurs Mattias Andersson: "besondere Momente" im Leben von Wiener:innen.