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Mutmaßlicher Finanzier des Ruanda-Genozids in Haft gestorben

Ein mutmaßlicher Drahtzieher des Völkermordes in Ruanda ist nach Angaben eines UN-Gerichts während seiner Haft im niederländischen Den Haag im Alter von 93 Jahren in einem Krankenhaus gestorben. Félicien Kabuga war beschuldigt, einer der Hauptverantwortlichen des Blutvergießens zu sein, bei dem 1994 mindestens 800.000 Menschen getötet wurden. Eine Untersuchung zu den Umständen von Kabugas Tod sei eingeleitet worden, hieß es am Samstagabend.

Félicien Kabuga bei Anhörung von UN-Gericht im Jahr 2022 | Félicien Kabuga bei Anhörung von UN-Gericht im Jahr 2022
© APA/MICT (Archivbild)
Félicien Kabuga bei Anhörung von UN-Gericht im Jahr 2022|Félicien Kabuga bei Anhörung von UN-Gericht im Jahr 2022