Bei den Landeslehrlingswettbewerben in der technischen Ausbildungs-GmbH in St. Andrä konnten die Teilnehmenden die Jury mit ihrer exakten Arbeitsweise überzeugen. In der Elektrotechnik galt es, einen mechanischen Aufbau samt Programmierung und Verdrahtung umzusetzen.
Im Bereich Mechatronik bestand die Herausforderung darin, eine Anlage fachgerecht zu installieren und in Betrieb zu nehmen. All dies war innerhalb der vorgegebenen Zeit zu bewältigen. „Die heimischen Lehrbetriebe leisten hervorragende Arbeit und eröffnen mit ihrer fundierten Ausbildung jungen Menschen attraktive Zukunftsperspektiven“, betonte Michael Velmeden, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Kärnten.
Entsprechend positiv sind auch die Aussichten am Arbeitsmarkt für gut ausgebildete Fachkräfte. „Derartige Veranstaltungen ermöglichen einen anschaulichen Einblick in die Lehrlingsausbildung der Industrie. Was hier im Kleinen geschaffen wird, kommt später in groß dimensionierten Anlagen zum Einsatz. Die Leistungen unterstreichen eindrucksvoll, dass die Ausbildung auf höchstem Niveau erfolgt und die Fachkräfte von morgen bestmöglich auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet,“ so Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.
Neben den Juroren nutzten auch zahlreiche Besucher die Gelegenheit, den Nachwuchstalenten bei ihrer Arbeit zuzusehen, darunter rund 250 Schüler, die sich ein Bild von der Lehrlingsausbildung in der Kärntner Industrie machen konnten. „Wir freuen uns über die erfolgreiche Durchführung des Lehrlingswettbewerbs und die hervorragenden Leistungen der Teilnehmer“, unterstrich Manfred Vallant, Geschäftsführer der technischen Ausbildungs-GmbH. Auch Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) überzeugte sich von den Leistungen der Lehrlinge.
Begeistert zeigten sich die Gewinner über die zahlreichen Sachpreise, die von der Firma REXEL Austria GmbH und der Raiffeisenbank Oberes Lavanttal – St. Paul zur Verfügung gestellt wurden.