Wien: Verhinderter Westbahnhof-Attentäter von Terror-Vorwurf freigesprochen
Laut Anklage wollte der 15-Jährige nach dem ersten Prozess Waffen kaufen. Die Beweislage dazu ist laut nicht rechtskräftigem Urteil „zerbröselt“. Das Urteil lautet zehn Monate unbedingt für die Drohung und Falschaussage.
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Ein 15-jähriger IS-Anhänger wurde wegen geplanter Anschläge auf den Wiener Westbahnhof zu drei Jahren Haft verurteilt.
Der Angeklagte bestreitet die Terrorismusvorwürfe und behauptet, keine Anschlagsabsichten gehabt zu haben.
Trotz Warnungen wurde der Jugendliche vorzeitig aus der Haft entlassen, was er mit radikalen Videos beantwortete.
Er versuchte, Waffen zu erwerben, wurde jedoch erneut festgenommen und befindet sich seitdem in U-Haft.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm terroristische Vereinigung und Bedrohung eines Mithäftlings vor.
Dem 15-Jährigen, der bereits wegen des Vorwurfs, einen gegen den Wiener Westbahnhof gerichteten Anschlag geplant zu haben, vor Gericht stand, werden erneut terroristische Straftaten vorgeworfen
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