Raben nutzen räumliches Gedächtnis statt Wölfe zu stalken
Raben machen sich nicht die Mühe, Wölfe zu verfolgen, um von deren Beute zu naschen. Sie merken sich stattdessen, wo die Beutegreifer oft Hirsche und andere Huftiere reißen, und suchen diese Orte regelmäßig auf, berichtet der Wildtierkundler Matthias Loretto von der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Für solch ein Stück Kadaver nehmen die Vögel Flüge von bis zu sechs Stunden und 155 Kilometern in Kauf. Die Studie ist im Fachjournal "Science" erschienen.
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