Der Schuss auf den iranischen Nachbarn war laut Angeklagtem ein „Unfall“. Die Staatsanwaltschaft ist anderer Meinung, der Angeklagte soll das Opfer vorsätzlich erschossen haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
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Ein 50-jähriger Mann wurde in Wien wegen vorsätzlicher Tötung seines iranischen Nachbarn zu 19 Jahren Haft verurteilt.
Der Angeklagte behauptete, der Schuss sei ein Unfall gewesen, während die Staatsanwaltschaft von einem rassistisch motivierten Mord ausging.
Der Vorfall ereignete sich nach einem Streit über laute Musik, die der Angeklagte in seiner Wohnung spielte.
Der Angeklagte zeigte während des Prozesses rechtsextreme Gesinnungen und äußerte sich fremdenfeindlich.
Der Getötete war 2015 aus dem Iran nach Österreich geflüchtet und hatte sich dort ein neues Leben aufgebaut.
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