Die österreichische Nachkriegserzählung vom "ersten Opfer" des Nationalsozialismus hielt lange. Aber schon vor dem Präsidentschaftswahlkampf von Kurt Waldheim 1986, der vor 40 Jahren für eine Wende in der Erinnerungspolitik sorgte, geriet die Erzählung ins Wanken. Das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) lässt nun frühe kritische Stimmen zu Wort kommen und hat eine Sammlung von rund 100 Biografien "nationalsozialistischer Verbrecher, Profiteure und Mitläufer" veröffentlicht.
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