Besonders Unternehmen mit vielen Lieferanten stehen vor der Aufgabe, Sicherheit nicht nur intern umzusetzen, sondern entlang der gesamten Lieferkette nachvollziehbar zu dokumentieren.

Wenn Regulierung operative Realität wird

Dass Betreiber kritischer Infrastrukturen unmittelbar von NIS-2 betroffen sind, ist bekannt. Weniger präsent ist jedoch, dass auch zahlreiche große Unternehmen außerhalb dieser Sektoren handeln müssen. Seit der Verabschiedung des nationalen NIS-2-Gesetzes in Österreich ist klar: Auftraggeber dürfen – und müssen – Anforderungen an die Cybersicherheit ihrer Lieferanten stellen. Spätestens mit Ablauf der Übergangsfrist im Oktober 2026 sollte das Sicherheitsniveau überprüfbar sein. Damit stellt sich für viele Organisationen eine ganz praktische Frage: Wie lassen sich Informationen über den Sicherheitsstatus zahlreicher Lieferanten effizient sammeln, aktuell halten und im Bedarfsfall belegen?

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Überblick schaffen statt Risiken verwalten

Ein zentrales Element von NIS-2 ist die Nachweisbarkeit. Es reicht nicht aus, Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, sondern sie müssen auch dokumentiert und vorzeigbar sein. Gerade bei komplexen Lieferketten kann das schnell unübersichtlich werden. Plattformbasierte Lösungen wie der CyberRisk Manager des KSV1870 setzen genau hier an: Sie unterstützen Unternehmen dabei, Lieferanten strukturiert zu verwalten, relevante Nachweise zentral zu bündeln und den aktuellen Status jederzeit im Blick zu behalten.

Robert Staubmann, Geschäftsführer der KSV1870 Nimbusec GmbH
Robert Staubmann, Geschäftsführer der KSV1870 Nimbusec GmbH © Anna Rauchenberger

Cybersicherheit vergleichbar machen

Ein bewährter Weg, Sicherheitsniveaus objektiv darzustellen, sind standardisierte CyberRisk Ratings. Sie basieren auf klar definierten Kriterien und machen Risiken transparent und vergleichbar. Je nach Bedarf stehen unterschiedliche Bewertungsstufen zur Verfügung, welche vom grundlegenden Basisschutz bis hin zu umfassenden Bewertungen inklusive externer Audits reichen. Für Auftraggeber entsteht dadurch eine fundierte Entscheidungsgrundlage und für Lieferanten eine klare Orientierung, welche Anforderungen erfüllt werden müssen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mehr als ein formaler Nachweis

Ein CyberRisk Rating erfüllt nicht nur regulatorische Vorgaben. Es stärkt auch das Vertrauen zwischen Geschäftspartnern und schützt die Geschäftsführung im Hinblick auf persönliche Haftung. Gleichzeitig erhalten Unternehmen wertvolle Hinweise auf den eigenen Sicherheitsstatus und mögliche Verbesserungspotenziale – ohne langwierige Audits oder hohen internen Aufwand.

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Vorsprung durch Vorbereitung

Auch wenn die Übergangsfrist noch läuft: Oft profitieren jene Unternehmen, die frühzeitig handeln. Ein aktueller, nachvollziehbarer Sicherheitsnachweis kann bei Ausschreibungen den entscheidenden Unterschied machen und signalisiert Professionalität sowie Verlässlichkeit. Cybersicherheit wird damit zum Wettbewerbsfaktor und mit den richtigen Werkzeugen zu einem gut steuerbaren Bestandteil moderner Unternehmensführung.

Entstanden in Kooperation mit KSV1870.