Die Telefonbetrügerbande war weltweit tätig und verursachte Schaden im dreistelligen Millionenbereich. Mehrere Bandenmitglieder sind in U-Haft. Dem Kopf der Bande wird in Bayern nun der Prozess gemacht.
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Eine internationale Telefonbetrügerbande verursachte weltweit Schäden in dreistelliger Millionenhöhe, darunter ein Österreicher, der über elf Millionen Euro verlor.
Der 50-jährige Angeklagte soll zwischen 2014 und 2019 ein Callcenter in Tirana mit 600 Mitarbeitern geleitet haben, das Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz betrog.
Die Anklage wirft dem Mann vor, IT-Spezialisten mit der Entwicklung einer Software für betrügerisches Cybertrading beauftragt zu haben, auf deren Basis fast 400 Betrugsplattformen betrieben wurden.
Seit sechs Jahren wird gegen das Netzwerk ermittelt, und im August 2023 wurde der Hauptverdächtige in Armenien festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert.
Der Prozess gegen den Hauptangeklagten soll Mitte Januar beginnen, während weitere Mitglieder des Netzwerks in Untersuchungshaft sitzen.
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