Venezuela-Protest in Graz: Wer hat da jetzt recht?
In Graz wird für Venezuela protestiert. Ist das linke Verblendung oder doch die gerechtfertigte Verurteilung einer Annexion? Die Wahrheit liegt wohl dazwischen.
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In Graz fand ein Protest für Venezuela statt, organisiert von der KPÖ, dem Kommunistischen Studierendenverband und der Kommunistischen Jugend, um gegen die "imperialistische Aggression der USA" zu demonstrieren.
Die Grazer FPÖ und der Korruptions-freie Gemeinderatsklub kritisierten die Demonstration und forderten eine Nachschulung der KPÖ in Demokratieverständnis und Menschenrechten.
Der Lateinamerika-Experte Christian Cwik betonte, dass die USA mit ihrem Einsatz in Caracas und der Entführung von Nicolás Maduro das Völkerrecht gebrochen haben.
Venezuela wird unter Maduro als repressives, nicht progressives System beschrieben, das in Krisen versinkt, mit Millionen Menschen in Armut und einer schlechten Gesundheitsversorgung.
Die Bewunderung für Venezuela könnte auf die bolivarische Revolution zurückzuführen sein, die von Hugo Chávez initiiert wurde, jedoch scheiterten die Ziele der sozialen Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung.
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