Medienwissenschafter sehen Journalismus am "Kipppunkt"
Das österreichische Mediensystem befindet sich in der Krise. Werbeerlöse wandern ab, journalistische Arbeitsplätze werden rasant abgebaut. "Die Dramatik ist nicht zu übertreiben", sagte Medienwissenschafter Hendrik Theine. Man stehe an einem "Kipppunkt". Um gegenzusteuern, brauche es "echten Wandel", der auch vor den Geschäftsmodellen der Medienhäuser nicht Halt machen dürfe, sagte er am Freitag im Rahmen eines Pressegespräch von "Diskurs. Das Wissenschaftsnetz".
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