Interview.
Rapperin Yasmo über Ausbeutungskultur in der österreichischen Musiklandschaft, rote Linien, das „gute Leben“ und von welchen Vorstellungen sie sich verabschiedet hat.
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Yasmo kritisiert die Ausbeutungskultur in der österreichischen Musikszene und spricht sich gegen "Buy-Ins" aus, bei denen Künstler für Auftritte zahlen müssen.
Sie betont die Bedeutung von fairer Bezahlung für Künstler, die trotz unbezahlter Arbeit Songs schreiben und Projekte aufbauen.
Yasmo sieht Social Media als zweischneidiges Schwert, das zwar mehr Teilhabe ermöglicht, aber auch den Druck auf Künstler erhöht, als Influencer zu agieren.
Sie plädiert für mehr Empathie und Verständnis füreinander und kritisiert die Verschiebung des Diskurses nach rechts in den letzten 20 Jahren.
Yasmo fordert eine klare Positionierung gegen Rechtsextremismus und betont die Wichtigkeit, sich nicht nur zwischen den Zeilen politisch zu äußern.
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