"Gespenster" erfordern im Akademietheater hohe Konzentration
Die Melancholie liegt schwer über dem Haus des vor zehn Jahren verstorbenen Kammerherrn Alving. Das Mobiliar besteht lediglich aus einem Dutzend unbequemer Stühle, auf einer Leinwand laufen Dias aus einer längst vergangenen, schöneren Zeit. So präsentiert sich seit Sonntagabend im Akademietheater Thomas Jonigks Inszenierung von Henrik Ibsens "Gespenster", die Burgtheaterdirektor Stefan Bachmann von Köln nach Wien geholt hat. Warum genau, spürt man erst im großen Finale.
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