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Mordverdächtiger Winzer verantwortet sich mit Sterbehilfe

Seit Mitte Juli sitzt ein bekannter steirischer Winzer in St. Pölten wegen Mordverdachts in U-Haft, weil er einer vermögenden Witwe eine Überdosis Pentobarbital-Natrium verabreicht haben soll, um an ihren Besitz zu kommen. Für Michael Dohr, den Verteidiger des 57-Jährigen, ist dieser Vorwurf "an den Haaren herbeigezogen". Der Mann habe für die nach einem Schlaganfall bettlägerige, auf eine 24-Stunden-Pflege angewiesene Frau die gesetzlich erlaubte Sterbehilfe geleistet.

Der Winzer sitzt in der Justizanstalt St. Pölten in U-Haft | Der Winzer sitzt in der Justizanstalt St. Pölten in U-Haft
© APA/HELMUT FOHRINGER
Der Winzer sitzt in der Justizanstalt St. Pölten in U-Haft|Der Winzer sitzt in der Justizanstalt St. Pölten in U-Haft