"Drei Schwestern" als Erfolgstrio der Salzburger Festspiele
Das Lamento als Lebenseinstellung, das Leiden am Sein, die Erschöpfung an der Gesellschaft, ohne die Kraft, sich gegen diese Fatigue zu stemmen. Wer hätte gedacht, dass die "Drei Schwestern", Tschechows Sittenbild des vorigen Jahrhunderts, wieder solch erschreckende Aktualität gewinnen könnten? Und damit auch Peter Eötvös' 1998 uraufgeführte Opernadaption, die sich am Freitag in der Interpretation von Evgeny Titov zu einem Höhepunkt der Salzburger Festspiele 2025 aufschwang.
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