Wagner ist komplex. Hat Fallstricke, doppelte Böden. Schon klar. Aber zu Beginn dieses Abends geht es nur um Emotionen. Christian Thielemann dirigiert bei den Bayreuther Festspielen nach zwei Spielzeiten Pause wieder den "Lohengrin". Das Vorspiel nimmt einen gefangen, ohne zu überwältigen. Es trifft mitten ins Herz. Und gibt gleich in den ersten zehn Minuten der Oper die Antwort, warum es so gut passt: Bayreuth, Thielemann, Lohengrin.
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