Salzburg
Händels "Giulio Cesare" bei Festspielen als Bunkerdrama
Keine Pracht, kein Glanz, kein Ägypten: Mit Dmitri Tcherniakovs Inszenierung von Händels "Giulio Cesare in Egitto" haben die Salzburger Festspiele am Samstagabend im Haus für Mozart ihre erste Opernpremiere gefeiert. Der Regisseur enthob die Handlung aus Ort und Zeit und versetzte sie in einen grauen Luftschutzbunker, worin er ein dystopisches Kammerspiel mit starken stimmlichen Charakteren inszenierte.
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